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Industrial Ethernet – Verkabelung

Den gemeinsamen Kern aller Industrial-Ethernet-Systeme bildet die Ethernet-Übertragungstechnik. Fast alle Systeme nutzen die 100-Mbit/s-Fast-Ethernet-Technologie. CC-Link IE Field setzt erstmals auf die Gigabit-Technologie.

Grundsätzlich kann bei allen Systemen der aus dem Bürobereich bekannte RJ45-Stecker in Kombination mit Standard-CAT5-Ethernet-Kabeln eingesetzt werden. Für optimale Industrietauglichkeit steht darüber hinaus systemspezifisch eine Vielzahl verschiedener Spezialstecker und Kabel zur Verfügung.

Während sich im Bürobereich die sternförmige Verkabelung auf der Basis von externen Switches durchgesetzt hat, tendiert man in der Automatisierungstechnik dazu, die Industrial-Ethernet-Netzwerke in der von den Feldbussen her bekannten Linien- oder Bustopologie aufzubauen. Dies erfordert Feldgeräte mit integrierten 2-Port-Echtzeit-Switches und ermöglicht es, die Installation optimal an die Anlagentopologie anzupassen. Werden die Netzwerke in Linientopologie aufgebaut, so ist es wegen der Ausfallsicherheit wichtig, Redundanzfunktionen zu integrieren. Ohne Redundanzfunktionen würde bereits das einfache Ausschalten eines Teilnehmers in der Linie zu einer Unterbrechung des Datenverkehrs im Netzwerk führen. Alle Industrial-Ethernet-Systeme haben dieses Problem erkannt und bieten geeignete (systemspezifische) Redundanzkonzepte an.