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Externe Lösung bei der Realisierung einer Busschnittstelle

Anybus Communicator für ProfibusBei der Neuentwicklung eines Gerätes ist eine im Gerätegehäuse selbst realisierte (interne) Kommunikationsschnittstelle empfehlenswert. Nur für ältere Geräte, die getreu der Devise „never touch a running System“ nicht mehr weiter entwickelt werden, ist der Einsatz eines externen Protokollkonverters wie z.B. des Anybus Communicators von HMS sinnvoll. Protokollkonverter werden typischerweise über eine vorhandene serielle Schnittstelle (RS-232/422/485) angeschlossen und setzen das spezifische Protokoll dieser Schnittstelle auf den jeweils benötigten Feldbus um. Moderne Protokollkonverter können mit einem Konfigurator an das serielle Protokoll des Feldgerätes angepasst werden, so dass die Hardware und Software des Feldgerätes nicht verändert werden muss. Bei der Auswahl eines Konverters ist darauf zu achten, dass funktionskompatible Varianten für verschiedene Busse zur Verfügung stehen. Unter Kostengesichtspunkten ist der externe Busanschluss nur für ältere Geräte oder kleine Stückzahlen (< 100 p.a.) sinnvoll. Die Wirtschaftlichkeit einer solchen Lösung kann jedoch deutlich verbessert werden, wenn die Feldgeräte eine mehrpunktfähige (Multi Drop) RS-485-Schnittstelle bieten. In diesem Fall teilen sich mehrere Feldgeräte einen Protokollkonverter und die Zusatzkosten für den Protokollkonverter können anteilig auf die Anzahl der angeschlossenen Feldgeräte umgelegt werden.