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CC-Link - Topologie & Übertragungs­geschwindig­keit

CC-Link basiert auf dem von der EIA herausgegebenen RS485-Standard. Das Netzwerk mit Bus-Topologie entspricht den Schichten 1 bis 3 des OSI-Modells. Es verwendet Kabel mit einer Impedanz von 110 Ω und einer maximalen Dämpfung von 1,6 dB/100 m. Für die Datenübertragung werden drei Leitungen verwendet: DA führt das positive und DB das negative Signal; DG dient als Signalmasse. Die Abschirmung der Leitungen wird mit dem SLD-Anschluss und die Erde mit dem FG-Anschluss der Geräte verbunden. An einem Netzwerk können bis zu 65 Geräte angeschlossen werden. Die gesamte Leitungslänge im Netzwerk kann ohne den Einsatz von Repeatern maximal 1200 m betragen (bis zu 13,2 km mit Repeatern). Die Übertragungsgeschwindigkeit reicht von 156 kbit/s bis zu maximal 10 Mbit/s und hängt von der Ausdehnung des Netzwerks ab.

Übertragungsgeschwindigkeit Max. Übetragungsentfernung
156 kbit/s 1200 m
625 kbit/s 900 m
2,5 Mbit/s 400 m
5 Mbit/s 160 m
10 Mbit/s 100 m

An den beiden Enden des Netzwerks sollte ein Abschlusswiderstand von 110 Ω angeschlossen werden, damit zwischen der Master-Station und den anderen Stationen kräftige und saubere Signale ausgetauscht werden können. Beim Anschluss der Geräte und schon bei der Planung des Netzwerks sollte berücksichtigt werden, dass die Übertragungsgeschwindigkeit von der Leitungslänge abhängt.

Bei CC-Link können im Netzwerk T-Verzweigungen verwendet werden, allerdings wird dadurch die Übertragungsgeschwindigkeit verringert. Bis zu sechs Stationen können an eine Verzweigungsleitung angeschlossen werden, die bis zu 200 m lang sein kann. Für den Anschluss werden zugelassene CC-Link-Kabel empfohlen, die von vielen Kabelherstellern erhältlich sind. Durch die Verwendung zugelassener CC-Link-Kabel wird gewährleistet, dass die Verdrahtung den strengen EMV-Anforderungen der CLPA-Prüfungen entspricht, die verhindern, dass die Kommunikation durch Störungen beeinträchtigt wird.